Betriebssportgemeinschaft Commerzbank Düsseldorf
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Berichte

Dresdener Bank Meisterschaften Frankfurt
 

Liebe Freunde des Spochts,

2 Jahre waren schon wieder um und schwups versammelten wir uns auf der Kö um zu den letzten DRESDNER-Bankmeisterschaften zu fahren. Nach ausgiebiger Begrüßung der Teamkolleginnen fuhren wir also gut gelaunt und mit genügend Verpflegung im Gepäck mit dem Rheinland-Bus nach Frankfurt. Hach, was können ca. 3 Stunden Fahrt doch immer lustig sein! Nein, das hat auch ganz gewiss nichts mit dem Klischee: ein Haufen Frauen und diverse Flaschen Sekt, Bier und ein paar wenige Kurze zu tun! Ehrlich nicht! Die Stimmung wurde auf jeden Fall von Kilometer zu Kilometer besser und im Maritim angekommen konnten wir dann auch endlich die zwei Autofahrer Martina und Pia in die Arme schließen. Nee was haben wir uns doch immer alle lieb! Die neuen schicken lila-ist-diese-Saison-einfach-total-angesagt-Trikots wurden verteilt und als Bonbon gab es sogar noch neue Trainingsanzüge für alle! Nach kurzer Verschnaufpause im Hotel (man sagt einige fingen diese „Pause“ schon in der Lobby an...), machte sich der ganze Tross von ca. 700 Sportlern dann auf den Weg nach Jurrassic Park (auch Senkenbergmuseum genannt) um sich dort am leckeren Buffet zu stärken und den Eröffnungsabend zu genießen. Aber wir waren ja nicht zum Essen und Trinken in Frankfurt, sondern mussten am Samstag schon um 9.00 Uhr unser erstes von 5 Spielen auf dem Rasen bestreiten. Was soll man sagen, es fing ja alles so schön an! 4:2 / 4:2 / 2:0 und 3:1 gingen die ersten Spiele zu Gunsten der lila-Stürmer aus und wie erwartet kam es also zum gefürchteten entscheidenden Endspiel gegen Frankfurt, die ebenfalls zuvor einen siegreichen Durchlauf hatten. Nun ja, neues Genmaterial und „Fremdmitnahmen“ aus der Allianz machten uns das Leben auf der Gegenseite nicht gerade einfach. Wie war das mit der Aussage, es dürfen bei den Bankmeisterschaften nur Bankangestellte mitspielen... Da sollten sich die Organisatoren zukünftig doch mal an eine einheitliche Regelung halten! Hatte ich an dieser Stelle schon dieses 16-jährige laufende Schiedsrichter-Etwas erwähnt?? Hat ihn etwa irgendjemand aus der Mannschaft vergessen können? Nein! Nach dem Motto: Ich toller Hecht zeige mal dem Frauenfußball mal wo es lang geht, entschied sich der Kleine (er war wirklich 16!) im letzten Spiel den langen Max raushängen zu lassen und schickte erst Yvonne vom Feld (die ganz bestimmt nur das Wetter kritisierte, es war aber auch bewölkt...) und dann anschließend Martina. Alles Entscheidungen, die es ihm bei gleichen Situationen in allen Spielen bei allen Mannschaften zuvor nicht Wert waren sein mopsiges Ärmchen zu heben und diese zu monieren. Gut, der Schiedsrichter hat auch im nicht volljährigen Alter immer Recht, aber hat dieser Milchbubi nicht auch irgendwann mal „die Uhr gelernt“???? Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Mannschaft und anwesender Fans und Zuschauer war er nicht bereit sowohl Yvonnen als auch Martina nach den 2 Minuten wieder aus Feld zu lassen sondern kostete seine Position bis zu fast 4 Minuten aus. Lassen wir uns damit auch an dieser Stelle das Thema Schiedsrichter einfach mal beenden. (Wir sind alle froh, dass er am Abend nicht von Martina bei der Abschlussfeier gesichtet wurde und so auch noch die nächsten Jahre glücklich und zufrieden mit der Trillerpfeife im Mund weiterleben kann...). Kurz und gut, dank der super Leistung der Mannschaft auch in Unterzahl konnten wir in dieser Phase zumindest Gegentore verhindern, aber leider, leider, leider mussten wir das Spiel und damit den erhofften Titel doch mit 0:1 Endstand dem Frankfurter Team überlassen.
L Klar freut man sich auch über Silber, aber was nun mal zum Greifen nahe ist, möchte man auch gerne mitnehmen! Die Stimmung war trotzdem gut und dank der wirklich super Verpflegung auf dem Sportplatz konnten wir dann auch den zweiten Platz noch ausgiebig feiern! Zum Weiterfeiern ging es dann auch wieder zum Hotel zurück (wer hat wieder den Bus gerockt? Düssel, Düssel, Düssel, Düsseldoooorf! Und Annemarie war auch da!), wo wir uns dann mal richtig in Schale und Kleid geworfen haben um den „Galaabend des Sports“ zu genießen. Der Abschlussabend war wirklich mehr als gelungen. Nicht nur das tolle Essen und die schön anzusehenden „Stelzen“-Figuren haben zu der Stimmung beigetragen, insbesondere die super Band „The Goodfellas“ trugen wohl letztendlich zu unserem Muskelkater am nächsten Tag ordentlich bei! Die restlichen Mädels stimmen mir sicher zu, wenn ich sage, dass mit dem Sänger, den beiden Sängerinnen und den Musikern die Auftritte bis zum frühen Morgen sicher allen in wirklich sehr guter Erinnerung bleiben!

Die Rückfahrt wollten wir dann eigentlich kurz und schmerzlos hinter uns bringen, aber nach einer Vollsperrung auf der A3 (auch auf dem Seitenstreifen kann Frau sich noch gut sonnen) und der Erkenntnis, dass ja beim Kö-Lauf die Garagenausfahrt nicht wirklich genutzt werden kann, sind dann auch die letzten von uns gegen frühen Abend zuhause gelandet und können uns auf die nächsten Bankmeisterschaften freuen, die, wie Herr Blessing den sportlern verkündet hat, 2011 in Berlin stattfinden werden.

...und wenn wir nicht gestorben sind klingt es im Rheinland noch: „Berlin, Berlin, wir fahren noch Berlin!“

im Auftrag der Mannschaft
Julia Budzinski

PS. Um das Thema Frauenkosmetik der letzten Turniere noch einmal aufzugreifen sei erwähnt, dass der rosa Lipgloss von Yvonne mit integriertem Spiel und Licht!!! (ja Lippenbeleuchtung!) spontan zu einer Sammelbestellung bei dem Rest der Mannschaft führte! Wehe diese Tatsache wird zukünftig wieder unter den Tisch fallen gelassen, wenn Julia vielleicht unter Umständen Ihren Koffein-Augenroller zu einem Wochenende mitnimmt und dafür böse und hämisch aufgezogen wird! Wie gesagt, wir haben uns ja Gott sei Dank alle ganz fürchterlich lieb! ;-)))

 

ECSG Rovinj / Kroatien 2009: Dabei ist Alles….oder heute fährt die 18 bis Bulgarien…

Die Frage die ich mir im Vorfeld stellte: wird es annähernd so genial wie in Aalborg, oder war das einfach eine einmalige Sache, wo alles passte?

Die Vorbereitungen waren ein wenig, nun ich sag mal…. chaotisch. Fehlende Buchungsnummer, den Reisetermin vergessen, auf den aller, aller, allerletzten Drücker die Tasche gepackt...um nur einige Dinge zu nennen Aber gut zu wissen das ich nicht die einzige bin: Teresa wollte z. B. den Fahrdienst übernehmen…in einem Mini mit 3 Personen mit 3 Riesentaschen. Als sie allerdings den Kofferraum aufmachte und nicht mal ihre eigene Tasche dort Platz hatte, haben wir schnell umdisponiert. Und dank Moni haben wir uns fast im Parkhaus verfahren. ;o)
Soviel zum Thema Chaoskinder…

Nun ja…das Empfangskomitee erwartete uns schon am Flughafen und schwupp, nach den ersten 4 min. und 7 Xuxu war klar, das alles gut wird. ;o))
Das erstes Highlight folgte dann auf dem Fuße: Kurz nach dem Einchecken hat Julia uns erstmal aufgeklärt was sie alles an verschiedenen Cremes bei hat…und welche Creme für was wichtig ist. Nein, ich erspar Euch jetzt Einzelheiten, aber wenn jemand diesbezüglich eine Frage hat…bitte an Julia wenden! Kein Wunder das sie Übergewicht im Reisegepäck hatte. Auf jeden Fall war das schon mal der Burner (denn wer Julia kennt, weiß dass es ernst gemeint war) und das sollte die ganzen Tage immer und immer wieder Gesprächsstoff sein. Man kann sich aber auch reinsteigern…. ;o)))

Nach einer erlebnisreichen Anreise und tollen Eröffnungsfeier begannen am nächsten Tag die Spiele. Leider waren im Damenbereich nur noch 2 andere Mannschaften gemeldet. Die Holländerinnen, die sich als Norwegerinnen entpuppten und die Bulgaren…äääh ich meine Bulgarinnen ;o))

Unser Team war, im Gegensatz zu Aalborg ein wenig verändert. 2 Moni’s (der Einfachheit halber heißen alle Moni, Anm. d. Red.) von Dortmund haben uns verstärkt, und Yvonne musste kurzfristig passen, eine Moni fuhr von vorneherein nicht mit, eine Moni war als passives Mitglied mitgefahren und Pia (Badmääännn) war angeschlagen, ebenso wie die Bielefeld Moni!

Norwegen war unser größter Konkurrent in Aalborg und da unsere echte Moni sich am Vorabend am Buffet total überfressen hat, und deswegen Krank im Zimmer bleiben musste (was isst du auch Fisch mit Kopf?), hatten wir bei gefühlten 38 Grad keinen Auswechselspieler. Zu allem Überfluss wurde die Wechselregel auch geändert aufgrund des Wetters (war auch sinnig), sodass wir nicht nur einen kleinen Nachteil hatten, sondern einen großen. Na ja,  hilft ja nicht. Mit dem letzten Aufgebot (wie gesagt, es waren ja einige angeschlagen)…verloren wir das Spiel mit 1:4. Wir konnten zwar lange mithalten, aber bei 2x20min Spielzeit war klar, das wir irgendwann einbrechen würden. Zumal der Gegner mit 15 Spielerinnen angereist ist, und munter wechseln konnte.

Das war schon mal der erste Dämpfer. Aber wir hatten ja noch Hoffnung! Leider wurde diese Hoffnung auch relativ schnell zerschlagen:  Robustes einsteigen des Gegners, unser 2 Spiel in den Knochen…und vielleicht auch in der ein oder anderen Situation mal ein wenig Pech…Fakt ist: auch das Spiel haben wir mit 1:3 abgegeben.
Was allerdings mehr ärgerte als das verlorene Spiel war das unfaire Spielen. Das ich schnell aus der Ruhe komme…ja, kann schon mal passieren, aber wenn selbst die ruhigsten zu Furien werden, dann will das schon was heißen. So brachten einige erstmal ihre Englischen Vokabeln auf Vordermann (Fight….) ;o)))

Wie auch immer, nach einigen Drinks war der Ärger auch verflogen….

Am Freitag hieß es Wunden lecken, Sightseeing und Shopping, Pool und Choreographien im Wasserballett einstudieren (für die nächsten Spiele), und das herrliche Wetter genießen. Wirklich ein Traum. Rovinj ist eine herrliche Stadt und das Hotel lag direkt am Hafen…alle waren nett (außer die Bulgaren ;o))  ) und es war einfach Perfekt.

Am Samstag waren dann die Rückspiele. Im Gegensatz zu Donnerstag, wo es sehr heiß war, hatten wir Gewitter und mind. 25L Wasser pro m². An spielen war erstmal nicht zu denken. Und so warteten wir zunächst in der Kabine mit den Norwegerinnen und einem Bier auf Besserung.. (Wo das BG Team war? In ihrem Bus! Wo sonst?). Als das Spiel dann Begann, hatten zumindest das Gewitter und der Regen aufgehört. Allerdings konnte das Wasser auf dem Platz gar nicht so schnell ablaufen, sodass kaum ein Pass möglich war. Nach dem ersten Rutschen kam es mir so vor, als stiege ich  aus der Badewanne aus, so lief das Wasser runter und so saßen Trikot und Hose (von der Frisur rede ich mal gar nicht ;o)  ). Unglücklich und unverdient verloren wir auch das Rückspiel. Aber dann kam das Endspiel. Wir hatten uns fest vorgenommen wenigstens gegen unsere „neuen“ Freunde zu gewinnen und die Witterung kam uns ein wenig zu gute. Es sah auch lange Zeit nach einem Punktgewinn aus, spielten doch alle sehr diszipliniert und engagiert, doch eine kleine Unachtsamkeit ließ unsere Chancen schwinden. Zwar hatten wir auch noch einige Chancen, aber es war wie in der Fußballweisheit: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu“.
Sehr enttäuscht aber trotzdem Stolz auf unsere Leistung, denn das konnten wir allemal sein, und einem „nicht-traurig-sein-Mädels-Bier“ wollten wir wenigstens Norwegen zum Sieg anfeuern, doch der Schiri, der offensichtlich unsportliches verhalten darin sah, verwies uns des Platzes auf die Tribüne….(so was habe ich auch noch nie erlebt). Unsere Goldkehlchen konnte man allerdings auch von dort hören… ;o)) Kurzerhand wurde der Partyhit „Heute fährt die 18 bis nach Istanbul..“ umgedichtet. Denn direkt nach Abpfiff ging’s wohl gen Heimat für die sympathische Mannschaft, die immer bemüht war…ja was eigentlich?

Fazit: Organisation - Perfekt, Land, Hotel, Wetter und Umgebung – Perfekt. Leider waren die Spielstätten so weit verteilt, das man von den anderen BSG’lern  relativ wenig mitbekommen hat, aber da kann ja keiner was für. Die Busse – mmmhhh Schrottreif. Die Stimmung – Perfekt. Spaßfaktor – Perfekt.

Mehr kann man dazu nicht sagen. Wir freuen uns jetzt schon auf Hamburg 2011, und mit fitten Spielern und ein, zwei Auswechselspielern mehr, da bin ich mir 100% sicher, werden wir Bulgarien nach Hause schießen, und uns wieder unserem Lieblingshobby widmen:

                                                PROJEKT GOLD!!!



Written by Flummi alias Robin alias Spyderschwein

Kommentare zum Bericht:

Julia: "Ich persönlich hätte mir natürlich einen Pseudonym-Namen gewünscht, aber es hätte wahrscheinlich trotzdem jeder gewusst wer gemeint war. Ich möchte betonen, dass Marikas Augenroller noch vor meinem in der Mini-Bar war und dass Manu Ihre Dekoltécreme in Amerika kauft! ;-))"

 

European Company Sport Games Rovinj 2009 - Ein Bericht der sympathischen Hamburger Jungs -

was soll aus einer reise werden, in der man platt wie ein überfahrener igel am bahnhof steht und um sage und schreibe 6.50 uhr die erste hülse aufreißt??? na klar, wie vor doppel-jahresfrist ein oberknaller....

vorab: aus naheliegenden gründen sind dem playmaker viele annekdoten nicht mehr begrifflich, so dass ggf. einige ihn selbst betreffen, dies ist nicht seiner nicht zu bestreitenden selbstverliebtheit zu verdanken sondern den hier und da reissenden erinnerungsfäden. somit ist jeder einzelne aufgerufen, ebenfalls erfahrungsberichte zum besten zu geben....

die zugfahrt in die rhein-metropode köln verging wie im fluge. dass meine wenigkeit beim kartenspielen "schwimmen" übelst über den sehr kleinen tisch gezogen wurde, sei hier nur am rande erwähnt, aber die stimmung war natürlich eingedenkt der exorbitanten vorfreude auf die kommenden ereignisse riesig, was nicht zuletzt auch dem doch schon für diesen frühen zeitpunkt recht üppigen bierkonsum geschuldet war. in diesem zusammenhang:
haben sich die damen dahnke und ahlfeld eigentlich wieder becks-mädchen-bier ´reingezogen????

weniger erfreulich, aber dies ist natürlich vor allem ein subjektives empfinden, war dann der flug von kölle nach rijeka. bei mir ist jedes brummen schon ein halber absturz und das einfahren des fahrwerks löst immer wieder subakute herzprobleme mit atemnot aus, nützt aber ja nix, mahdi hat uns im auto ja nicht abgeholt und jensen war es zum abholen auch zu weit...

dennoch sind wir wider erwarten heil gelandet, die busfahrt vom airport zum spielort durch überwiegend karges hinterland war ohne grössere auffälligkeiten, etwas "südländisch charmant" organisiert die weitere fahrt vom zentralen omnibusbahnhof zum hotel. dort wurden wir jedoch in jeder hinsicht entschädigt, nicht nur, weil 6 unserer nachwuchsspieler leicht
(HÜSTEL....) alkoholisiert uns in arm namen und das obligate "europa-pokal"
anstimmten, sondern weil das hotel, noch mehr die umgebung und noch noch mehr der ausblick auf selbige einfach phantastisch war. hier ein erstes aber gewiss nicht letztes lob an unseren reisemarschall zerbe, der nicht nur alles bis ins letzte detail hervorragend durchorganisiert hatte, sondern auch dafür sorgte, dass wir nicht nur die erwarteten zimmer sondern an dessen statt appartments zugewiesen bekamen, die halt hanseatischem stil entsprechen.... schon für diese leistung hat guido es verdient, seinen nach
12 tagen zerschossenen körper bei nivea am jungfernstieg zu pflegen....

völlig überraschend wurde nach kurzem einchecken und dem schmeissen der klamotten auf die betten ein pivo gelutscht (nachdem playmaker und lothi späth ihre zimmer problemlos gefunden haben...) und es zum ersten drama
kam: dem drang des kurz frisch-machens kam der wieder eimal phantastisch aussehende playmaker leider gottes im kleinen klo nach und - sicher den 3 warmen becks-pivos am zentralen omnisbusbahnhof geschuldet -- nicht mehr in der lage war, eine schiebe- von einer normal-tür zu unterscheiden. es musste also carsten dahnke her, ihn aus dieser misslichen lage zu befreien....

bezüglich der dann - nach essen und weiteren pivos - folgenden eröffnungfeier tun sich erste lücken auf, was sicher auch dem schiebetür-schock zu verdanken ist, erinnerlich ist noch, dass guido hier bereits unsere stammkneipe für pivo-to-go organisiert hatte, so dass wir den gerstensaft doch für einen sehr ansehnlichen kurs schiessen konnten.
müssig zu erwähnen, dass in der dortigen kneipe der zapfhahn fortan glühte....

als weitere kulturelle highlight´s sind unbedingt die altstadt, die vielen sehr schön liegenden restaurants und vor allem die vorher ja schon angepriesene romantikbar valentino zu nennen. dort saß am samstag (oder war es freitag? filmriss der 7.) eine ansehnliche abordnung unseres senioren-haufens. da fehlte eigentlich nur ein hübsches allianz-mädel im arm, aber die erlagen wohl eher dem charme unserer nachwuchskicker...

wie so oft tat sich hier der kollegen mz aus wl hervor. teilweise, das darf hier nicht verschwiegen werden, negativ, zum beispiel, dass er uns auf fast penetrante art immer wieder zwang, sliwovic (schreibt man das so????) hinunter zu würgen, nein, auch durch seine einmal mehr recht ausgeprägte spendierhose. die geschäfte in winsen scheinen zu laufen. auch hat er offensichtlich aus den fehler von aalborg gelernt und hat anrufe in der heimat vor 0,8 promille, also vor 10 uhr, in der heimat angesetzt, so dass er auch in der lage war, mit seinen töchtern zu kommunizieren. gelobt werden muss er auch für seinen musikgeschmack. die schürze, die würste und der bernd wird keinem von uns so schnell aus dem kopf gehen. und dass er bei der rumänischen wanderwarze peter maffay dann auch noch recht hatte, was die 2. textzeile betraf (die sonne brannte heiss, oder sie brannte so, als hätte sie es gewusst) unterstreicht dies ohne zweifel....

sportlich ist unser auftreten schnell zusammengefasst, zumal es ja schon vor ort publiziert und diskutiert wurde. ohne zweife wurden wir ein wenig opfer des modus, denn die beiden gruppenspiele am donnerstag wären auch nüchtern nicht zu gewinnen gewesen, woran auch der flammende anti-alkohol-appell von nilsen ahlfeld also nix geändert hätte. die
zwischen- bzw. platzierungsspiele haben wir dann jedoch sehr erfolgreich gespielt (bzw. was den samstag betrifft: geschwommen) und sind dann folgegerecht "best of the rest" geworden. ein abschneiden, das als ordentlich in die analen unserer betriebssportvereinigung eingehen wird.
nächstes mal können wir also auch bei den gruppenspielen am pivostand noch mehr glänzen. das erste bier für nils geht auf mich....

der sonnabendabend (damit ist auch obiges problem gelöst: romantikbar war am freitag....)  stand zunächst im zeichen des boxens. für klitschkos körper haben sie meinen als vorbild genommen, bevor es in verbund mit den immer gefälliger werdenden allianz-mädels am marktplatz pivo bis zum abwinken gab. an dieser stelle dürfen wir auch die sehr sympathischen und hüschen und natürlichen und feierfesten damen vom dom loben. seid euch gewiss, dass bei eurer ankunft am hamburger hbf nicht nur kölsch (nein, wir haben es nicht vergessen!!!!) sondern auch erwartungsfrohe blicke euer eigen sind....

weitere auffälligkeiten sind nicht mehr erinnerlich, ausser dass nach discobesuch die herren späth und zeyns wie ein tornado durch dahnkes und playmakers schlafzimmer zogen und noch zu einem absacker morgens um 5 auf dem balkon überzeugten. irgendwo hier verliert sich auch die spur der playmaker-badehose, die bis heute nicht wieder aufgetaucht ist. spötter meinen, eine der doch recht aufgeschlossenen möwen hätte sie entführt, meine wenigkeit tippt eher darauf, dass ein allianz-mädel sie als andenken mitgenommen hat. das wäre dann natürlich auch in ordnung....

der sonntag und damit unser letzter tag stand dann wieder unter dem motto "jetzt muss der lachs aber endlich mal in die adria", so dass wir mehrere stunden in einer bezaubernden bucht nahe des hotels verbrachten, dort das kristallklare wasser als kühlung von aussen und - wer hätte das gedacht - pivo von innen nutzten. auch diese stunden waren beseelt- jetzt wird´s schleimig - von guter stimmung und harmonie pur, wie man überhaupt feststellen muss, dass wir uns über alle tage hervorragend verstanden haben, was ausdrücklich auch das junggemüse um guido zerbe mit einbezieht....

der weitere sonntag sollte sich als einer der härtesten erweisen, denn zumindest playmaker, späth und zeyns hatten dort am ende des tages gefühlte
12 promille auf der uhr, denn neben den o.e. pivos gab es zu den köstlichen scampis am hafen weisswein, dann wieder pivo, dann im restaurant, das uns unsere neuen freunde michael und christine, die zwar 58 sein soll, aber aussah wie 38, empfohlen hatten, wieder pivo mit fürchterlichen kurz-getränken. aber auch dies war wieder ein toller abend....

....der jedoch bei vielen nicht ohne folgen blieb, denn die rückreise war doch aalborg-gleich recht hart. umso überzeugender, dass einige schon wieder pivo in dosen ankarrten...

fazit: es war wieder ein tolle reise und es ist immer wieder überraschend, wieviel spass wir zusammen haben können, wo wir doch aus bisweilen recht unterschiedlichen charakteren bestehen. und wir haben ja die gewissheit, dass die rückreise in 2 jahren für uns weitaus einfacher zu gestalten ist....

heimflug (sehr anstrengend), bahnfahrt (ausgesprochen nervig) und der rest war eigentlich nur noch beseelt von dem wunsch, die daheimgebliebenen in die arme zu schliessen, mindestens aber all das zu überleben. zumindest letztgenanntes ist uns ja vortrefflich gelungen.

schliessen darf der playmaker mit dem satz, dass ich froh bin, diese reise in diesem kreise mit euch gemacht zu haben. ich werd sie so schnell nicht vergessen. und jetzt zieh ich mir die schürze an und dreh ein paar würste....

ich liebe euch

euer playmaker, den nächsten elfer schiess ich wieder....


Düsseldorf 2008 – der Siegeszug geht weiter

Da trifft man sich nichtsahnend und unverbindlich mit Yvonne und Teresa in Frankfurt/Main zum Picknick; und schon ist man aufgenommen in die legendäre Düsseldorfer Fussballmannschaft der Damen. Das nenne ich mal eine steile Sportlerinnen-Karriere!

Mutig (man könnte auch sagen leichtsinnig) wie ich bin, habe ich mich gerne „verpflichten“ lassen, mitzumachen – und es hat einen Riesen-Spass gemacht!

Ich erinnere mich sehr gut an mein mulmiges Gefühl, als ich am Samstag früh um 09:00 in der Sporthalle in der Graf-Recke-Strasse angekommen bin. Nach einer herzlichen Begrüßung durch meine neuen Mannschaftskolleginnen ist das Eis schnell gebrochen und so haben wir auch direkt begonnen, die Taktik des Tages auszudiskutieren. Mit den wichtigen Tipps für meinen ersten Einsatz (z.B. „immer draufhalten“ oder „einfach losspielen“) konnte ja eigentlich nichts mehr schiefgehen -und die allgemeine gute Laune hatte dann ihren Höhepunkt erreicht, als Britta als „Überraschung“ in der Umkleide erschienen ist.

Ich habe dann auch schnell das Erfolgskonzept der Düsseldorfer Damen verstanden: Mit Spaß und Power wird es schon werden! Ich habe an diesem Tag sehr viel gelernt und mir sind besonders folgende Highlights in Erinnerung geblieben:

  • Brittas Pässe „auf den Punkt“
  • Julias grandioser Kopfball
  • Flummi, die ungefähr in jedem Spiel in jeder Mannschaft mitgewirkt hat
  • Perfektes Zeitmanagement beim Warmmachen
  • Niemals die Gummihandschuhe vergessen
  • Ein Deo reicht für alle
  • Eine Kaffeekanne passt irgendwie in jede Kaffeemaschine


Letztendlich ist das gesamte Konzept aufgegangen – Düsseldorf konnte mit 2 grandiosen Siegen und einem Unentschieden den Siegerpokal nach Hause bringen. Gut, dass Teresas extra ihre Fensterbank frei geräumt hat, so hat der Pokal einen perfekten Platz gefunden.

Die anschließende Siegesfeier bildete dann das zweite Highlight des Tages und wir haben nach leckerem Essen so lange gefeiert – bis das Bier ausgetrunken und alle Lieder ausgesungen waren. Krönender Abschluss war natürlich Yvonnes und Gunters grandioses Trommel-Tanz-Solo – HAMMER!

In der Altstadt wurde dann kräftig weiter gefeiert und somit sind aus meiner Sicht für diesen Tag keine Wünsche offen geblieben.

Mein persönliches Fazit: Ich werde jetzt ordentlich trainieren, denn das nächste Turnier möchte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen!

Petra Honekamp

 

Dortmund 2008 - Mit "Schiss" in der Hose spielts sich besser

So könnte man unser Auftreten in Dortmund bezeichnen. Wir hatten im Vorfeld gehört, das leider nur 2 Damenmannschaften antreten. Nämlich Dortmund und wir und dass die Dortmunder unbedingt spielen wollten, da sie seit kurzem einen neuen Trainer haben - und wir ohne unsere Stammfussballspielerinnen Martini und Britta. Da ging uns die Düse. Nun, wir kamen in die Cageballhalle und Dormund wärmte sich bereits auf- ups, die meinen es ernst. Also haben wir uns erstmal mit den Damen deren Frisur sitzt herzlich begrüßt und dann auch schnell die Schuhe an und auf'n Platz.

Das erste Spiel: Anpfiff, Lauf, Pass, Ball weg, Ball wieder da, TOOOOOORRRRR.
Nach dem ersten Spiel war die Angst weg, aber unsere Mannschaft auch dezimiert, weil wir auch noch "Rücken" hatten - wie Horst Schlämmer zu sagen pflegt.
Der hat uns übrigens mit "Gisela" auch das ganze Wochenende begleitet <Danke Moni!>

Zurück zum Tunier: nach 5 lustigen Spielen (ich weiß, dass ist gemein, aber die Dortmunder sind zu Statisten degradiert worden) stand es 24:3! Naja, noch böser könnte man formulieren...und unser Tor war quasi leer, da Frau "Rücken" drin stand und nur in Zeitlupe Bewegungen ausführen konnte. Natürlich hatte sie durch die hervorragende Leistung ihrer Vorderleute auch nicht wirklich etwas zu tun.

Der Stimmung tat alles keinen Abbruch und es wurde zusammen kräftig mit dem "dicken Trio", dessen Namen ich vergessen habe, zu überwiegend deutschen Schlagern, nach einem ganz hervorragend zusammen gestellten Buffet, in der Kantine der DreBa Do gefeiert.

Leider gab es aber auch traurige Ereignisse: unsere standartmäßige Torfrau hat sich bei dem Einsatz im Feld, im letzten Spiel, leider die Achillessehne gerissen.
Inzwischen (nach ewig langer Zeit) ist Sie allerdings wieder einigermaßen auf dem Damm. An dieser Stelle nochmal: weiterhin gute Besserung liebe Susi!!

Das nächste Tunier findet in Berlin statt. Wir freuen uns und werden diesmal auch wieder Fotos mitbringen.

So long, Fangemeinde

Eure Mädels


 

Dresdner Bank Meisterschaften München 2007

Düsseldorf, Freitag Morgen 9 Uhr. Es geht los! München ruft! Und schon wieder eine lange Busfahrt! Hatten einige von uns sich nach Dänemark nicht geschworen nie wieder einen
Reisebus zu betreten, wenn die Fahrt länger als 5 Stunden dauert!?
Nun gut, wir hatten ja reichlich Proviant an Bord und nachdem die Herren im Bus sich daran gewöhnt hatten, dass wir das Kühlfach definitiv für unseren ganzen Sekt-Vorrat brauchen und
das Bier ausquartiert werden musste, hatten wir eine sehr lustige Fahrt auf der wir endlich mal wieder in netter Runde töttern konnten, denn viele von uns sehen sich nur zu diesen seltenen Gelegenheiten.

Gut, nach 10 Stunden Busfahrt hilft auch kein Sekt und keine nette Gesellschaft mehr, da ist man nur noch froh, wenn man endlich vor dem Hotel abgesetzt wird!
Wir Mädels hatten dann zumindest noch das Glück und konnten in einem schnuckeligen          
4-Sterne Hotel in zentraler Lage absteigen, so dass der Weg zu den Shuttel-Bussen die uns zur Abendveranstaltung bringen sollten nicht weit war. Ist ja ganz passend, wenn man eine halbe Stunde nach Beginn erst den Koffer aufs Zimmer schleppen kann. Aber uns ging es nicht alleine so und daher begaben wir uns am frühen Abend auf die Suche nach dem Ort der Eröffnungsveranstaltung, welcher sich dann als das in München unter Fußballern doch ziemlich bekannte P1 herausstellte. Obwohl vom Buffet nur noch ein paar Reste übrig waren, gab es zumindest Getränke umsonst und ohne Frage war die Musik, die der DJ auflegte so gut, dass viele von uns sich später am Abend nur sehr schweren Herzens wieder Richtung Hotel aufmachen mussten, denn schließlich sollte am nächsten Tag pünktlich um 9 Uhr schon
unser erstes Spiel starten.

Da wir gegen die Region Ost (Berlin wir grüßen) noch eine kleine Rechnung nach dem Turnier in Braunschweig 2006 offen hatten, war klar, dass wir alles dran setzten mussten um sofort zu Beginn des Turniers ein Zeichen zu setzten und das Spiel für uns zu entscheiden (Amen). Jawoll, das gelang uns dann auch und so gewannen wir von Spiel zu Spiel mehr Routine mit der Mannschaft und auch 8 Grad und Nieselregen wurden durchgestanden.
So standen wir als Gruppensieger mit Null Verlustpunkten und Null Gegentoren schließlich im Finale gegen die Allianz Bayern, welche ebenfalls klar Gruppensieger waren und wir alle wussten, dass es jetzt um die Weißwurst ging, den schließlich waren wir Titelverteidiger und wollten nach den letzten Turnier-Erfolgen auch in München den Pott ins Rheinland holen!
Nach einen super spannenden Finale, gelang es uns zwar nach vielen Chancen auf beiden Seiten das 1:0 zu schießen, aber kurz danach stand es dann vor den Abpfiff 1:1, so dass das allseits total beliebte 9-Meter schießen (ja, wir befinden uns auf einem Kleinfeld-Turnier!) darüber entscheiden musste wer mit dem Titel nach Hause fährt! 1 Punkt! Nur ein Punkt, aber der war leider nicht auf unserer Seite! Knapp wurden wir diesesmal also nicht Erster und nahmen trotzdem gut gelaunt bei der Siegerehrung eine schöne Silbermedaille entgegen. Schöner war jetzt nur die warme Dusche im Hotel und der Gedanke an eine leckere warme Mahlzeit im Löwenbräu-Keller, wo die Abschluss-veranstaltung stattfinden sollte.

Nach viel schöner traditioneller Musik und „Peitschen“ konnte man sich dann entscheiden ob man nach dem Essen noch länger verweilt oder doch noch die Hotelbar aufsucht und einen gemeinsamen Absacker genießt. Ab und zu trifft man halt auch noch Kegelclubs die den ein oder anderen Champus springen lassen um auch gleich mal zu testen wie „bequatschbar“ Damen-Fußball-Truppen sind.....  So weit so gut....

Nachdem unser Bus für die Rückfahrt wegen technischer Pannen um 12 Uhr immer noch nicht startklar war, beschlossen wir spontan dann doch mit dem Zug zurück zu fahren um nicht
erst am nächsten Morgen oder so in Düsseldorf zu landen oder unterwegs mit dem Bus zu verrecken!;-)
Die Rückfahrt war fast noch lustiger als die Hinfahrt und viele Mitreisenden werden uns sicher in guter Erinnerung behalten (ehrlich!).

Alles in Allem also mal wieder ein tolles Wochenende und sicherlich wird unser „Neuzugang“ Nancy auch nicht das letzte Mal mitgefahren sein!

Mädels, Düsseldorf ruft im November und dann zeigen wir den anderen Regionen mal was die Altstadt zu bieten hat! ;-)

Frankfurt 2009, wir kommen und dann werden wir sicher auch noch mal Bankmeister,
oder holen wieder Silber oder, oder, oder ….

Julia Budzinski


Überraschende Goldmedaille bei den European Company Sport Games in Aalborg

Nachdem die letzten Allianz-Olympics ja nun auch schon ein Jahr vorbei sind, war unsere Mädels-Fußballtruppe froh mal wieder -außer Landes- zu kommen und an einer großen internationalen Veranstaltung teilzunehmen. Gut, das wussten wir ja auch noch nicht wie anstrengend 12 Stunden Busfahrt sein können...... ;-)

Gleich am ersten von 3 Spieltagen mussten wir die Hälfte aller Spiele hinter uns bringen, was uns bis auf ein Spiel auch erfolgreich gelang. Die Stimmung auf dem Platz war super und obwohl das "Insel"-Wetter (Regen, Sturm, Wind, Sonne, Platzregen....) doch allen Teilnehmern das Leben schwer machte, ging es in den Spielen teilweise hoch emotional zur Sache!

Schon mit etwas "angekrankter" Truppe gingen wir in den zweiten Spieltag und hatten die Hoffnung vielleicht doch noch den ausgerechneten 2. Platz zu halten.

Bezeichnend für die Tage in Aalborg war auch der nette Kontakt zu den anderen Mannschaften. Ob zum Aufwärmen mit den Norwegerinnen Handball gespielt wurde oder wir sogar teilweise mit männlicher Unterstützung das dänische Team aufgefüllt haben, der Spaß kam auch bei dem festen Willen das Turnier gut abzuschließen nicht zu kurz!

Am dritten Tag war dann ein ganzer Teil unserer Mannschaft so angeschlagen, dass der Rest sich tapfer durch die letzten beiden Spiele schlagen musste! Wahrscheinlich lag es daran, dass wir im Gegensatz zu den Schweden kein mitgebrachtes 20m² Zelt, mit Sofas, Nebelmaschine, DJ-Pult und blau-gelben Perücken hatten.

Tatsächlich gelang es uns in dem Rückspiel nun doch die Sparkasse Essen zu schlagen und mit frenetischer Unterstützung durch uns gelang genau dies auch den Norwegerinnen, so dass wir uns jubelnd über den ausgerechneten 2.Platz freuen konnten.

Aber was für lange Gesichter wir dann doch machen mussten!!!!! Kein zweiter Platz!!!!! GOLD - war unsere Farbe !!!!!!!! Surprise, surprise! Da hatten wir uns doch tatsächlich bei der Tordifferenz der letzten 3 Tage um ein Tor verrechnet und sind mit dem knappen Abstand tatsächlich noch vor den Norwegerinnen auf dem ersten Platz gelandet!

Ich glaube keine von uns hat je bei einer Preisverleihung so verdattert aus der Wäsche geschaut, weil man statt Silber doch die Goldmedaille um den Hals bekommen hat! :-)))

Dieser Turniersieg wurde dann noch ausgiebig im Schwedenzelt mit viel Musik und Nebel gefeiert, ehe wir uns dann für die Abschlussfeier wieder "ausgehfein" gemacht haben.

Auch wenn die letzten von uns erst Montags am frühen Morgen wieder zuhause in Ihren eigenen Betten lagen und aufgrund von dicken Erkältungen dies auch bis Mitte der Woche noch taten, so war Aalborg doch auf jeden Fall eine Reise wert und mit viel Stolz über die zweite Goldmedaille nach Paris freuen wir uns schon auf neue Herausforderungen und auf weitere nette Veranstaltungen, die wir mit unserer super "Bratzen-Truppe" ;-) noch zukünftig erleben werden!

Kroatien wir kommen!!!!

Julia Budzinski


 

Allianz Games Paris 2006 - Viva Colonia, Gold ist unser !

Obwohl wir als "zusammengewürfeltes" Team Cologne quer durch die Region wohnen und uns nicht immer alle zusammen zu den Vorbereitungs-Trainings treffen konnten, waren wir doch guter Hoffnung mit einer starken und siegeswilligen Mannschaft in Paris auflaufen zu können.

Die Stimmung in der Truppe war durchweg klasse und alle waren gespannt auf Paris, da einige aus der Mannschaft bereits in Mailand Silber gewonnen hatten und so damals schon "Medaillen-Luft" schnuppern konnten.

Mit viel Ergeiz starteten wir also in der Vorrunde in der größeren Spiel-Gruppe, die insgesamt 5 Mannschaften stark war. Mal gegen etwas schwächere Gegner (Leipzig) und dann auch gegen sehr starke Gegner (Frankfurt und Stuttgart) fiel es bei dem nicht gerade sehr sport-freundlichen Wetter dem Team nicht immer leicht die Vorrunde durchzuhalten. Doch mit viel Biss gelang es uns dann alle Spiele zu gewinnen nicht zuletzt auch Dank der tollen Fans (lieben Gruß noch mal an das Team Hamburg) die uns immer tatkräftig unterstützt haben!

An dem Halbfinalgegner München hätten wir uns dann auch fast die Zähne ausgebissen und bei dem super spannenden 7-Meter-Schießen nach dem 1:1 lagen Jubel und Entsetzen auch sehr nahe beieinander und nicht nur bei den Fans lagen die Nerven blank! Doch dank herausragender Torwartleistung und Schußgewalt der bissigen Teammitglieder hat es dann doch tatsächlich geklappt und die Rufe: "Finale, oho!!!!" klangen über das Spielfeld. (Das Spiel um Platz 3 hätte wir uns alleine aufgrund der Mörderhitze an dem Tag nicht auch noch antun wollen ;-))

So liefen wir am Finaltag Samstag also mit schweren Beinen und einer Menge Magengegrummel vor einer Kulisse aus vielen Fans die uns die Daumen drückten auf dem Spielfeld gegen Stuttgart auf. Stutgart: Auch klar verdient im Finale und noch bei einigen in "schlechter" Erinnerung, da Stuttgart ja Titelverteidiger war. Mit vielen tollen Fangesängen im Rücken (und an den Seitelinien) gaben wir noch einmal alles und nach 2 x 15 Minuten hieß es dann tatsächlich "Viva Colonia, Gold ist unser!" Die Begeisterung, der Jubel und die Erleichterung kannten keine Grenzen und die Freude und der Enthusiasmus nach dem Spiel hat sicher genauso viel Energie gekostet wie das Spiel an sich, dass Zuschauern zufolge ganz klar und verdient wir gewonnen hatten, da wir den Stuttgarterinnen noch deutlicher als in der Vorrunde gezeigt hatten, dass diesmal wir ganz oben auf dem Treppchen stehen wollten.

Alles in allem, also kein einziges Spiel verloren und wir "Kölnerinnen" haben mal wieder gezeigt, dass wir nicht nur gut feiern können, sondern auch die Männerwelt für den Frauenfußball wieder etwas mehr begeistern konnten, wie uns aus erster Hand zugestanden wurde!

Frei nach dem manchmal etwas ausgelutschtem Motto: "Eine für alle und alle für Eine" war es nicht nur sportlich gesehen ein tolles und sicherlich unvergessenes Wochenende in Paris auch wir haben mit und in dieser Mannschaft wieder tolle neue Freundschaften geschlossen!

Zu dem erfolgreichen Team der Damen gehören:
Andrea Schmitz, Britta Gottwald, Teresa Heinemann (Torwart), Yvonne Lauterjung,
Marika Böker, Andrea Kehlenbach, Julia Budzinski, Martina Patzek, Jessica Dercks-Düring
und nicht zu vergessen unser Trainer Reiner Land

Julia Budzinski

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